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30 Neugewählte und prominente Verlierer – wie Erich Hess

Kanton Bern: 30 Neugewählte und prominente Verlierer – wie Erich Hess

29.03.2026, 21:5629.03.2026, 22:52

In den bernischen Grossen Rat werden 30 neue Mitglieder einziehen. Darunter befinden sich bekanntere Namen wie etwa die Thuner Gemeinderätin Eveline Salzmann (SVP) und der Co-Präsident der Grünen Kanton Bern, Cyprien Louis. Auf der anderen Seite gibt es auch prominente Verlierer.

Einer von ihnen ist der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess. Er war zur Wahl angetreten, schaffte sie aber nicht. Auch bisherige Grossratsmitglieder schafften ihre Wiederwahl am Sonntag nicht.

Zu ihnen gehören etwa der Burgdorfer SP-Stadtpräsident Stefan Berger und Mitte-Grossrat Francesco Rappa.

Auch die ehemalige SVP-Politikerin und heute parteilose Madeleine Amstutz wurde nicht wiedergewählt. Sie hatte ebenfalls erfolglos für den Regierungsrat kandidiert. Ein gleiches Schicksal ereilte auch EVP-Grossrat Tom Gerber aus dem Berner Jura. Auch er hatte für den Regierungsrat kandidiert.

Der Grünliberale Bieler Alain Pichard musste ebenso über die Klinge springen wie der Grüne Thuner Thomas Hilpold. Insgesamt 19 Grossratsmitglieder verpassten ihre Wiederwahl.

Zu den neuen 30 neuen Gesichtern im bernischen Grossen Rat gehören alt SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler. Sie musste aufgrund einer parteiinternen Regelung zur Amtszeitbeschränkung ihr Nationalratsmandat abgeben. Nun gibt sie auf kantonaler Ebene ein Comeback.

Auch die Bieler SP-Stadträtin Marie Moeschler wird neu im Grossen Rat sitzen, ebenso wie die Stadtberner SP-Stadträtin Lena Allenspach. In den Grossen Rat gewählt wurde auch Patrick Tobler von der SVP, einer der Köpfe der Proberner, die sich gegen einen Kantonswechsel von Moutier wandten. (sda)

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48 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Karl33
29.03.2026 22:46registriert April 2015
Um den immobilienspekulierenden SVP-Hess mit seinem Protz-Schlitten ists nicht schade. Politiker die nur für den Eigennutz politisieren, braucht niemand.
22015
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look-forward
29.03.2026 23:00registriert September 2023
Ich gehe davon aus, dass Hess kein Interesse an einem Grossrat-Sitz hatte und nur Parteistimmen sammeln wollte. Schliesslich ist er aus dem kantonalen Parlament zurückgetreten, als er Nationalrat wurde. Das macht es natürlich nicht besser: Mit der Absicht kandieren, ein Amt nicht antreten zu wollen -> Stimmbürger verarschen!
Dennoch: Ein bisschen mehr Recherche wäre doch wünschenswert und nicht nur eine fette Schlagzeilen. Die Presse verliert viel Glaubwürdigkeit, wenn nach grossen Titeln keinen Inhalt folgt…
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I bims, der neue Alte
29.03.2026 22:49registriert August 2025
Ja der Herr Hess, so eine SVP-0-Nummer, welche es nur aufgrund des Kadavergehorsams des Sünneli-Wahlvies nicht nur in den Nationalrat geschafft hat, sondern selbstverständlich auch in den Stadtrat von Bern und den Grossen Rat Kt. Bern was ganz grundsätzlich ein Armutszeugnis für unsere sog. mündigen Stimmbürger darstellt. Wirklich steile Karriere hat er hingelegt der Lastwägeler, welcher in X-Kommissionen seine Sitzungsgelder kassiert und ebenfalls gleichzeitig in diversen Firmen als Geschäftsführer und Verwaltungsratsvorsitzender in Personalunion mit Einzelunterschrift tätig ist / sein soll..
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